Die nette Reporterin aus dem VRS- Lager hat sich heute einmal auf den Weg in die Eifel gemacht, wo das Team VRS das nächste Grossevent vorbereitet. Sie schaute in den Boxen und an der Boxenmauer vorbei und bekam interessante Informationen, die sie euch nun nicht länger Vorenthalten möchte.
Wie schon angekündigt hat sich das Team dazu entschlossen, zwei Teams mit Saleens an den Start der 20h Stunden auf der legendären Nordschleife zu stellen. Die Fahrerbesetzungen waren am Anfang mit Markus Broich, Claudio Stockart und Robert Osterland für das Team 1 und mit Maik Walterskötter, Christian Matten und Michael Kupfer für Team 2 geplant. Im Laufe der Vorbereitung stieß dann noch Andreas Schmich neu zum Team VRS dazu und bezog seinen Platz in Team 1.
Die ersten Wertungsrennen zur Qualifikation liefen sehr unterschiedlich für die beiden Teams. Während Team 2 gute Punkte für sich gutschrieb, stand Team 1 nach drei Rennen mit gerade einmal 5 von möglichen dreißig Punkten dar. Dies kam aufgrund von mehreren unglücklichen Umständen zustande. Das erste Wertungsrennen, welches beide Teams ohne Vorkommnisse bestritten, wurde im Nachhinein annulliert, da der Server Probleme machte. Naja, das war nicht ganz so schlimm, da ja niemand hier Punkte bekam. Im zweiten Lauf, bekam Team 2 volle
Punkte und konnte gut zufrieden sein. Team 1 dagegen wurde das erste Mal vom Pech verfolgt. Markus fuhr den Saleen aus der Box in die Startaufstellung. Ein anderer Teilnehmer scheint wohl etwas übermotiviert gewesen zu sein und drehte unseren Saleen. Mit diesem Schaden wollte Markus das Rennen nicht aufnehmen und entschied sich, den Wagen noch einmal in der Box reparieren zu lassen. Die Boxengasse war noch geöffnet, aber als Markus wieder auf die Strecke wollte, hatte Rfactor wohl etwas dagegen. Ergebnis = Ausfall und 0 Punkte.Im zweiten Wertungslauf lief es nicht viel anders. Andreas übernahm die Rolle des Startfahrers. Nach ca. einer Stunde ging er zum Routinestop und Fahrerwechsel auf P2 an die Box. Jetzt das nächste Mal Pech für Team 1, Claudio, der den Wagen übernahm flog vom Server, da er von einem anderen Fahrer mitgerissen wurde, als dieser einen Disconnect hatte. Also wieder unverschuldeter Ausfall, diesmal aber wenigstens 5 Punkte durch Andreas. Team 2, wo Markus in diesem Rennen auch ins Lenkrad griff, hatte wieder ein unspektakuläres Rennen und erfuhr wieder die vollen
Punkte. So allmählich musste es besser laufen für Team 1, sonst würde es eng werden mit der Qualifikation und der Teilnahme am Hauptevent.Im Vorfeld des dritten Wertungsrennens drehte sich das Fahrerkarussell noch einmal gewaltig, Michael Kupfer sagte seine Teilnahme ab und somit waren mit Maik und Christian nur noch zwei Fahrer im Team 2. Doch das Team fand schnell Ersatz und somit konnte man gleich zwei schnelle Gastfahrer verpflichten, zum einen Sascha Glatter und zum anderen Alexander Becker. Jetzt wurde die Verteilung der Fahrer noch einmal überdacht und es kam eine neue Zusammensetzung dabei heraus:
Team 1
Markus Broich
Claudio Stockart
Andreas Schmich
Sascha Glatter
Team 2
Maik Walterskötter
Christian Matten
Robert Osterland
Alexander Becker
Diese neuen Zusammensetzungen sollten dann im dritten Wertungslauf auch gleich für Furore sorgen, denn man fuhr die Plätze 1 und 2 ein. Das ergab für Team 1 volle
Punkte und für Team 2 aufgrund eines kleinen Unfalls 9 Punkte. Die Welt sah jetzt schon wieder viel entspannter aus, da Team 2 schon sicher die Starterlaubnis erfahren hatte und Team 1 jetzt auch viel besser dastand.Das letzte und vierte Wertungsrennen wurde dann in die Dunkelheit hinein gefahren. Unsere Autos starteten von P1 und P2 ins Rennen. Am Start konnte Alex die Führungsposition halten, Andreas verlor leider 6 Plätze. Beide Teams kamen gut durchs Rennen und am Ende landeten die Fahrzeuge auf P2 und P3 in der Reihenfolge VRS II und VRS I. Nach diesem Rennen sind unsere Teams sicher für das Hauptevent qualifiziert
In den nächsten Tagen werden jetzt noch letzte Trainingsrunden absolviert und die Taktik fürs Rennen wird festgelegt. Außerdem wird noch ein Plan festgelegt, welcher Fahrer voraussichtlich wann ins Steuer greift.
Am Ende dieser Vorbereitungszeit kann man sagen, dass das Team VRS auf sich aufmerksam gemacht hat und kein Team die Saleens aus den Augen verlieren sollte. Nichts desto trotz sind 20 Stunden 20 Stunden. Und diese müssen erst einmal überstanden werden. Sollte das unseren Teams gelingen, könnte es eine kleine Überraschung geben. Aber da wollen wir noch nicht einmal dran denken hieß es am Ende des Tages von den beiden Verantwortlichen für dieses Vorhaben, Markus Broich und Maik Walterskötter.
Die nächsten Infos bekommt ihr dann nach dem Event.
Liebe Grüße
Eure Reporterin



